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Besoldungs- und Versorgungsanpassung: Gesetzentwurf liegt vor (19.04.2012) Das Bundesinnenministerium hat den Entwurf eines Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetzes 2012/2013 vorgelegt. Damit soll der Tarifabschluss für die Arbeitnehmer bei Bund und Kommunen vom 31. März 2012 auf die Dienst- und Versorgungsbezüge der Bundesbeamtinnen und -beamten sowie der Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des Bundes übertragen werden. Seminar-Tipp: Selbstmarketing – Interessenvertretung als Marke entwickeln und präsentieren (18.04.2012) Werbung ist allgegenwärtig: In der Zeitung, auf Plakaten in den Straßen, im Radio, im Fernsehen. Beinahe ununterbrochen werden wir mit Werbebotschaften regelrecht zugetextet. Und sie wirken: Im Supermarkt haben wir auf einmal das unbändige Verlangen nach einem ganz bestimmten Frühstücksmüsli und beim Waschmittel greifen wir zum „Test-Sieger aus der Werbung“. Warum nutzen wir die Mechanismen des Marketing also nicht auch für uns selbst, um unsere eigenen Interessen besser und vor allem glaubwürdig zu verkaufen? Frei nach dem Grundsatz: „Hinter jeder Marke steht auch ein gutes Produkt!“ Mit dem so genannten „Lebensleistungsanerkennungsgesetz“ wird das Problem der drohenden Altersarmut nur halbherzig angegangen. So die Kritik des stellvertretenden dbb Bundesvorsitzenden Klaus Dauderstädt anlässlich einer ersten Besprechung des geplanten Gesetzes heute (16. April 2012) im Bundesarbeits- und Sozialministerium. Der Referentenentwurf sieht vor, dass Menschen in der Rente bessergestellt werden, die wenig verdient, aber lange gearbeitet und zusätzlich vorgesorgt haben. Auch Zeiten der Kindererziehung und der Pflege sollen stärker honoriert werden.„Das Gesetz ist kein großer Wurf“, bemängelte der dbb Vize, „der Name weckt Hoffnungen, die nicht erfüllt werden. Die Voraussetzungen für die von Arbeits- und Sozialministerin von der Leyen vorgeschlagene Zuschussrente sind schlicht zu eng. Zu wenige Menschen werden erreicht.“ Die Einigung im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ist vom dbb-Verhandlungsführer Frank Stöhr als "Sieg der Vernunft und Gewinn für den öffentlichen Dienst" bezeichnet worden. Gewerkschaften und Arbeitgeber hatten sich in der dritten Verhandlungsrunde in der Nacht vom 30. zum 31. März 2012 in Potsdam auf tabellenwirksame Einkommenssteigerungen von insgesamt 6,4 Prozent, bei einer Laufzeit von 24 Monaten, geeinigt. dbb Chef: Öffentlicher Dienst muss Vorreiterrolle bei Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielen (29.03.2012) Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen sieht den öffentlichen Dienst in der Pflicht, eine Vorreiterrolle bei der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu spielen. Auf der 9. Frauenpolitischen Fachtagung des gewerkschaftlichen Dachverbandes am 29. März 2012 im dbb forum in Berlin forderte Heesen deshalb die Politik dazu auf, die Rahmenbedingungen zu verbessern und mehr dafür zu tun, dass vor allem gut qualifizierte Frauen wieder in den Beruf zurückkehren können und wollen.
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