Beihilfefähigkeit von Leistungen der Pflegeberatung

Das Bundesministerium des Innern hat durch Rundschreiben die Beihilfefähigkeit von Leistungen zur Pflegeberatung durch die COMPASS Private Pflegeberatung GmbH (COMPASS) mitgeteilt.

Nach § 37 Absatz 1 BBhV beteiligt sich die Festsetzungsstelle an den Kosten für eine Pflegeberatung, wenn Beihilfeberechtigte und berücksichtigungsfähige Angehörige Leistungen der Pflegeversicherung entweder beziehen bzw. beantragt haben und Hilfe bzw. Beratungsbedarf besteht.

Hierzu wurde nunmehr durch Rundschreiben vom 3. Juli 2013 (Az.: D 6 – 30111/22#5) darüber informiert, dass zwischen dem BMI als Träger der Beihilfe und der COMPASS die Kostenbeteiligung der Beihilfe bzw. Festsetzungsstelle an den Pflegeberatungskosten vertraglich vereinbart wurde.

Danach erhält die COMPASS für jede Pflegeberatung, die für eine beihilfeberechtigte oder berücksichtigungsfähige Person erfolgte, ab 1. August 2013 vonder Beihilfestelle eine Kostenbeteiligung.

COMPASS stellt dies gegenüber der jeweiligen Festsetzungsstelle der beihilfeberechtigten oder berücksichtigungsfähigen Personen in Rechnung. Diese Abrechnung erfolgt intern, die Beihilfeberechtigten haben hier nichts zu veranlassen.

COMPASS ist eine Tochtergesellschaft des Verbandes der privaten Krankenversicherung und stellt für alle privaten Kranken- und Pflegeversicherungen die durch das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz vorgeschriebenen Pflegeberatung sicher. COMPASS ist erreichbar unter der Internetseite www.compass-pflegeberatung.de oder telefonisch unter: 0800 101 88 00.