Die Gewerkschaft Bundesbeschäftigte begrüßt grundsätzlich das Vorhaben der Bundesregierung, mit der Modernisierungsagenda einen leistungsfähigen, digitalen und bürgernahen Staat zu schaffen. Der angestrebte Bürokratieabbau, die digitale Transformation und die Reform der Verwaltungsstrukturen sind notwendige Maßnahmen zur Gestaltung der Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes und damit auch der Bundesverwaltung.
Für den vbob ist es besonders wichtig, dass die Modernisierungsagenda nicht zu einer technokratischen Verwaltungslogik führt, in der Algorithmen Entscheidungen übernehmen, ohne Raum für menschliches Ermessen. Auch in der Verwaltung der Zukunft steht der Mensch im Mittelpunkt.
Der Bundesvorsitzende Frank Gehlen erklärt:
„Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, dass ihre Anliegen durch den Staat und seine Verwaltung individuell geprüft und mit Augenmaß entschieden werden – das gilt neben sensiblen Bereichen wie Sozialleistungen, Aufenthaltsrecht oder Gesundheit auch für Dienstleistungen der Fürsorge gegenüber den eigenen Beschäftigten.“
Der Bundeshauptvorstand hat am 21.11.2025 folgende zentrale Forderungen beschlossen:
Die Gewerkschaft Bundesbeschäftigte wird sich für eine menschenzentrierte, sozialverträgliche und mitbestimmte Digitalisierung der Verwaltung einsetzen.