Kontinuität und Gemeinschaft: Fachgruppe 07 des vbob stellt Weichen für 2026-2030
Rund zweieinhalb Stunden intensiver Austausch, wegweisende Neuwahlen und ein Moment, der unter die Haut ging: Die jüngste Mitgliederversammlung unserer vbob-Fachgruppe war weit mehr als nur ein Pflichttermin im Kalender.
Die Agenda war straff, die Themen brisant. In einer knapp 150-minütigen Sitzung diskutierten die Mitglieder der Fachgruppe Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (07) die aktuellen Herausforderungen der Gewerkschaftsarbeit. Dabei wurde deutlich: Insbesondere das laufende Jahr 2026 wird uns mit den im Rahmen der Modernisierungsagenda der Bundesregierung vorgesehenen massiven Änderungen im Bereich des öffentlichen Dienstes fordern. Doch die Fachgruppe ist bereit, die Interessen der Kolleginnen und Kollegen mit Nachdruck zu vertreten.
Ein neues Mandat für die Zukunft
Ein zentraler Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung war die Wahl des Vorstandes für die Amtsperiode 2026-2030. In harmonischer Atmosphäre wurde der bisherige Vorstand bestehend aus Carsten Maier (Vorsitzender), Dr. Rolf Krieger (stellv. Vorsitzender), Anna Stendel (Schatzmeisterin) und den Beisitzern Peter Burkart, Frank Langer, Katja Kreuer, Heidrun Sonnert und Linda Streppelhoff einstimmig von der Mitgliederversammlung wiedergewählt. Das bewährte Team wurde durch die Neuwahl von Alexandra Falkenberg als weitere Beisitzerin verstärkt und nimmt die Arbeit mit Rückenwind auf, um die Fachgruppe sicher durch die nächsten vier Jahre zu steuern.
Ein Leben für die Solidarität
Der emotionalste Moment der Versammlung war zweifellos die Ehrung eines ganz besonderen Jubilars. Mit stolzen 92 Jahren wurde unser Fachgruppenmitglied Karlernst Wollny für die außergewöhnlich langzeitige Treue zum vbob von 50 Jahren geehrt. Wenn ein Kollege über Jahrzehnte hinweg die gewerkschaftlichen Werte vertritt, ist das nicht nur eine Zahl – es ist ein lebendiges Vorbild für Solidarität und Engagement. Der Applaus der Anwesenden unterstrich die tiefe Wertschätzung für diese Lebensleistung.
Ausklang in geselliger Runde
Nach der getanen Arbeit und den förmlichen Beschlüssen kam auch der informelle Austausch nicht zu kurz. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen wurden die Diskussionen vertieft, Kontakte geknüpft und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Denn am Ende ist es genau dieser Zusammenhalt, der unsere Fachgruppe ausmacht.
„Gewerkschaft lebt vom Mitmachen – über Generationen hinweg. Diese Ehrung zeigt uns, dass unsere Wurzeln stark sind.“
